Geschichte

Zur Lichttechnik kam ich sehr früh (mit 12 oder so...) durch das Interesse an Elektronik und dem Wunsch, sie sinnvoll einzusetzen. Schnell hatte ich meine erste 3-Kanal Lichterorgel, einige PAR36-Schwenkpunktstrahler und einen netten Flower. Damit ließen sich schon kleine Partys beleuchten. Während der Ausbildung lernte ich dann, mit dem Computer Scheinwerfer zu steuern und mit IC-s zu arbeiten. Während dieser Zeit entwickelte ich 2 Lichtsteueranlagen, die jedoch heute nicht mehr in Betrieb sind, da sie nicht mehr meinen Ansprüchen genügen. Meinen ersten Laser erstand ich während meiner Ausbildungszeit. Es war ein 2mW HENE-Röhrenlaser, mit dem man zwar Objekte bei Nacht in weiter Entfernung anstrahlen konnte, der jedoch nicht wirklich im entferntesten für eine Lasershow taugte. Also begnügte ich mich mit einigen einfachen Versuchen im heimischen Kinderzimmer, bei denen meine ersten Schrittmotorsteuerungen per Computer ihre Anwendung fanden. Beachtliche Geschwindigkeiten waren damit jedoch nicht zu realisieren. Da ich damals keine Nebelmaschine besaß, nebelte ich mit allem, was mir in die Finger bekam (Kiefernduft; Trockeneis; usw.). Ein 700W-Nebler kam wenig später. Eine winzige Laserbank mit HENE-Laser ca 10mW, den ich von einem Bekannten bekommen hatte, fand nach einem Absturz von einem Balkon während eines Aufbaus ihr jähes Ende. Nach der Ausbildung kam das Pflichtjahr bei der Bundeswehr, in dem ich kein Geld hatte, um meine Lichtanlage instandzuhalten. Schäden wurden nicht repariert und die Reste meiner Anlage wanderten als fest installierte Komponenten in das Computerzimmer meiner Wohnung, die ich nach der Bundeswehrzeit bezog.
Die Lasertechnik fand erneut Einzug in mein Leben, nachdem ich mich von meiner damaligen Freundin getrennt hatte. Ich begann mit einem 5mW DPSS-Grünlaser und einem 10mW Diodenlaser. Beide baute ich in ein 19"-Leergehäuse ein und sammelte beim Bau dieser kleinen Laseranlage viel Erfahrung mit der Trägheit von Strahlschaltern, Dejustierungen von Ablenkspiegeln und dem Einsatz von Dichroitischen Farbfiltern. Bei Bilder / Clips sind einige Bilder dieser Anlage zu sehen. Beim Bau dieser Anlage entstand in Grundzügen auch schon die elektronische Steuerung der heutigen PlutoX-Anlage. Sowohl die Entwicklung der Elektronik als auch der Software zu deren Steuerung dauerten insgesamt 2 Jahre, bis auch die letzte Sicherheitsschaltung integriert und die letzte Störquelle gefunden war. Eine genaue Beschreibung zur Funktion und Tips zum Nachbau findet ihr unter der Rubrik Technik.